Unterordnung

Unterordnung, Kommando, Gehorsam: Die Ausbildung unseres Hundes wird seit langem nicht mehr so hart praktiziert, wie es klingt. Ganz im Gegenteil, je mehr Freude der Hund an der Zusammenarbeit mit uns hat, desto mehr wird er zu leisten bereit sein.
Bei der Unterordnung soll unser Hund willig und freudig an unserer Seite in jeder Gangart mithalten und die Kommandos zügig und korrekt befolgen.

Die Hauptkommandos in der Unterordnung sind „Fuß“, „Sitz“, „Platz“ und  „Hier“. Für die „Fortgeschrittenen“ kommen die Kommandos „Bring“, „Hopp“, „Voraus“ und „Steh“ dazu.
Für jedes Kommando schreibt die Prüfungsordnung eine Punkteanzahl vor, die es zu erreichen gilt. Je nach Ausführung der Kommandos durch den Hund gibt es Abzug oder die volle Anzahl.

Mit der Erziehung des Hundes beginnt man schon, wenn der Welpe 10 Wochen alt ist. Dazu gehört das Herankommen beim Rufen, die Leinenführigkeit  (auch ein Welpe sollte an der Leine nicht machen dürfen, was er will), das Sitzen vor dem Futternapf (Welpenzähne sind spitz und können ganz schön weh tun) und andere einfache Sachen.

Mit der richtigen Ausbildung fangen wir im Alter von einem halben Jahr an. Dann werden wir von unserem Hund auch fordern, ihn aber nicht überfordern. Die „Arbeit“ des Hundes mit uns soll im Spiel beginnen und im Spiel enden, dann wird er immer wieder gern auf den Platz gehen.
Für die Ausbildung des Hundes brauchen wir ein Spielzeug, das er über alles liebt, aber nur während des Trainings von uns bekommt, sein Lieblingsfutter und einen ganzen Sack voll Geduld!
Sollten wir unseren ersten Hund zur Ausbildung führen, wäre auch ein qualifizierter Ausbilder nicht schlecht
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Es ist nicht vorgeschrieben, welche Übung man seinem Hund zuerst beibringen soll. Jeder Hund ist anders und lernt anders. Man sollte allerdings erst mit der nächsten neuen Übung beginnen, wenn unser Vierbeiner die vorherige ohne Fehler korrekt beherrscht. So vermeidet man, dass sich Fehler einschleichen, die man schwer wieder korrigieren kann.
Die Kommandos sollten klar und deutlich ausgesprochen werden, damit der Hund genau weiß, was er zu tun hat.

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