Rettungshunde Info

 

    Die Ausbildung zum einsatzfähigen Rettungshund ist, wenn man sie ernsthaft betreibt, eine der schwersten Ausbildungssparten. Es gibt - wie bei den bekannten Hundesportarten - kein Schema, nach dem der Einsatz abläuft, es gibt also auch kein Schema, nach dem man trainieren kann.

    Die Hunde müssen in der Lage sein, bestimmte Gerüche in einem Bereich aufzuspüren, der mit anderen Gerüchen überladen ist, sie müssen in einem Gelände arbeiten, das sehr dicht verwachsen oder sehr schwer zu begehen ist.

    Sie müssen lernen, selbständig zu sein, und bei Aufnahme einer menschlichen Witterung auch dorthin vorzudringen, wo andere Hunde schon lange nicht mehr hingehen würden. Und sie müssen bei all diesen Anforderungen, die manchmal auch Entscheidungen gegen einen Befehl des Hundeführers verlangen, unter dem Aspekt das es sich um Diensthunde handelt, ein hohes Maß an Gehorsam aufweisen.

     

    Rettungshundeführer sind verpflichtet, ihre Hunde, die selbst in der heutigen hundefeindlichen Zeit in der Öffentlichkeit noch einen sehr hohen Stellenwert einnehmen, ständig optimal zu präsentieren und vor allem auch im Verhalten im täglichen Leben mit ihren Hunden eine Vorbildstellung anzustreben. Dies ist eine Schuldigkeit gegenüber allen, die die Rettungshundearbeit ideell, materiell oder finanziell unterstützen.